Sanierter Mühlendorfer Kindergarten mit Wohlfühl-Atmosphäre

Eine Verbesserung von 300 Prozent hat der Kindergarten Mühlendorf seit Anfang April dieses Jahres hingelegt, findet Innenarchitektin Lissi Mummer, die mit der Sanierung des Gebäudes beauftragt wurde. Aus einer umgenutzten Turnhalle der Schule, in der die Kindergartengruppe seit 2008 untergebracht war, ist ein gemütlicher Raum mit guter Akustik, Spielpodest, Intensivraum, Personalraum und vielen weiteren praktischen und schönen Extras entstanden. Am 21. September wird der für rund 220.000 Euro sanierte Kindergarten eingeweiht.

Neuer Kiga Mühlendorf

Neuer Kiga Mühlendorf 3Die beiden Erzieherinnen vor Ort und Erster Bürgermeister Thilo Wagner hatten in die Planungen viele konkrete Wünsche mit eingebracht. Der wichtigste: Die Räume sollten Sicherheit und Geborgenheit für die Kinder ausstrahlen und den Pädagogen optimale Arbeitsbedingungen bieten. Daher war im Sanierungskonzept die Akustik ein großes Thema. Bisher spielten die Kinder in einem großen Raum mit Schwingboden ohne Akustikdecke. Dadurch war die Lärmbelastung für die Erzieherinnen und Kinder sehr groß, das Arbeiten anstrengend und die Gesamtstimmung unruhig. Mit einem neuen gedämmten Linoleumboden in ansprechendem Grün, einer Akustikdecke und eine Unterteilung des Raumes hat die Planerin die Akustik wesentlich verbessert. Auch der Hallencharakter ist durch diese Umbauten einer Wohlfühl-Atmosphäre gewichen.

Intensivraum und Spielpodest

Der bisherige große Raum für bis zu 25 „Bärenkinder“ ist nun also untergliedert: Es ist ein 15,6 Quadratmeter großer Intensivraum für die Vorschulkinder oder Ruheraum mit runden Bullaugen entstanden. Hier ist konzentriertes, gemeinschaftliches Arbeiten bestens möglich. Ein Spielpodest (noch nicht auf den Fotos) im Anschluss an das „Haus im Haus“ bietet viele Möglichkeiten für kleine Gruppenspiele sowie für Bewegung auf den Stufen und der Rampe. Die Bärenhöhle – untergebracht im Spielpodest – bietet einen gemütlichen Rückzugsort mit Matratzen.

Neuer Kiga Mühlendorf 2Ein wichtiger Punkt der Sanierung ist auch ein zusätzliches Glaselement in der Fassade, das eine bessere Verbindung von drinnen nach draußen schafft. So ist nun ein direkter Zugang zum Garten geschaffen worden und das Arbeiten auch im Freien möglich. Die Erzieherinnen haben ab sofort einen prima Überblick bei der Aufsicht, die Kinder einen kurzen Weg in den Garten. Apropos Garten: Hier hat die Gemeinde Stegaurach zusätzlich Geld in die Hand genommen und in Eigenleistung eine größere Gartenanlage mit weiteren Spielgeräten geschaffen.

„Hier steckt viel Herzblut drin“

Große Verbesserungen gibt es auch für die beiden Erzieherinnen. Bisher diente die Küche gleichzeitig als Vorschulraum, Ruhe- und Personalraum. Nun ist sie – ausgestattet mit einer Couch – vorrangig Ruheraum. Besprechungen und Eltern-Gespräche können hier ebenfalls gut abgehalten werden.

„Hier steckt viel Herzblut drin“, fasst Innenarchitektin Mummer die Sanierung des Kindergartens zusammen und lobt gleichzeitig die viele Elternarbeit rund um das Projekt sowie das große Engagement der Erzieherinnen, die sich riesig auf die neuen Räumlichkeiten freuten.

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