Neuer Verein in Stegaurach: Khublei - Hilfe für Nordost-Indien e.V. hat schon 28 Mitglieder

Am 07.03.2020 hat sich der Verein Khublei – Hilfe für Nordost-Indien e.V. gegründet. Inzwischen spricht Erster Vorsitzender Gerhard Albert von „einer super Entwicklung“ des Vereins – und das trotz der Corona-Pandemie: „Wir haben im Moment 28 Mitglieder, sogar mehrere Personen aus München“, so Albert.

Khublei

Der Vorstand von Khublei – Hilfe für Nordostindien e.V. (v.l.): Gerhard und Ulrike Albert, Christine Wolf, Thomas Zens.

Khublei LogoZiel des Vereins ist es, Hilfe für notleidende Menschen in Nordostindien auf Basis der Nächstenliebe und Solidarität zu leisten. Dabei stehe die Hilfe zur Selbsthilfe stets im Vordergrund, so 1. Vorsitzender Albert, der auf 15 Jahre Erfahrung mit Projektarbeit in Indien blicken kann. Die Hilfe soll die Bedürftigen zudem unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht und Religion erreichen. Vor allem durch Bildung sollen die Menschen Hoffnung auf ein selbstbestimmtes Leben erhalten.

Erst im letzten November hat Gerhard Albert mit seiner Frau Ulrike, Schriftführerin von Khublei, und einem weiteren Mitglied Nordost-Indien besucht. Dabei habe sich gezeigt, dass Bildung wirklich das Allerdringendste vor Ort sei. Oft gebe es in den Dörfern nur Grundschulklassen. Zu den weiterführenden Schulen in die nächstgelegene Stadt führten nur Pisten, führen keine Busse. Khublei geht zudem einen völlig neuen Weg und möchte die Kinder so vernetzen, dass sie miteinander Gemeinschaften bilden und sich untereinander helfen können. Auch nach der Schulzeit bleiben diese Netzwerke bestehen.

Khublei KindBei der Schulbildung setzen auch die Patenschaften für Kinder an, die der Verein vermittelt. Der Verein Khublei arbeitet dabei komplett ehrenamtlich und in Kooperation mit einem indischen Bischof und Pfarrern vor Ort.

Alle weiteren Informationen zu dem neuen Stegauracher Verein finden Sie unter:

www.khublei-indienhilfe.de