Was tut die Gemeinde Stegaurach

Mitgliedschaften u. Strukturen - Bund Naturschutz

Seit 01.01.1997 ist die Gemeinde Stegaurach Mitglied beim Bund Naturschutz in Bayern e.V..  

Mitgliedschaften u. Strukturen - Klima-Bündnis

Seit 1992 ist die Gemeinde Stegaurach Mitglied im Klima-Bündnis, in dem sich etwa 1.500 Städte und Gemeinden aus 17 europäischen Ländern für aktiven Klimaschutz vor Ort einsetzen. Als deutliches Signal an BürgerInnen und BesucherInnen der Gemeinde wurden nun Hinweisschilder auf die Mitgliedschaft im Klima-Bündnis an vielen Ortseingängen der Gemeinde aufgestellt.  

Mitgliedschaften u. Strukturen - Klima-Allianz Bamberg

Am 23.09.2008 haben der Landrat des Landkreises Bamberg, Herr Dr. Günther Denzler und der Oberbürgermeister der Stadt Bamberg, Herr Andreas Starke, als gemeinsame Arbeitsgrundlage eine Klimaschutzerklärung unterzeichnet. Als einer der ersten Schritte wurde eine gemeinsame Internetplattform eingerichtet, auf welcher Projekte, Partner, Serviceangebote und Presseerklärungen der Stadt und des Landkreises Bamberg veröffentlicht werden.

Schauen Sie einfach einmal unter www.klimaallianz-bamberg.de nach.

Die Gemeinde Stegaurach hat am 24.03.2009 beschlossen, der Klima-Allianz beizutreten und einen entsprechenden Vertrag abzuschließen.  

Mitgliedschaften u. Strukturen - Handlungsfelder und Leitsätze der gemeindlichen Umweltpolitik

Beim Beitritt der Gemeinde Stegaurach zur Klima-Allianz Bamberg im März 2009 hat die Gemeinde eine Erklärung mit 10 gemeindlichen Handlungsfeldern unterschrieben und daraufhin für die Arbeiten in den Handlungsfeldern entsprechende Leitsätze entwickelt. Um die Ziele der Klimaallianz zu erreichen, müssen auf Basis dieser Leitsätze konkrete Maßnahmen (Projekte) durchgeführt werden. Diese Handlungsfelder und Leitsätze prägen die gemeindliche Umweltpolitik.   

Mitgliedschaften u. Strukturen - Klimaschutz-Beauftragter der Gemeinde

Seit 2010 hat die Gemeinde Stegaurach mit Herrn Andreas GECK einen gesonderten Klimaschutzbeauftragten benannt, dessen Aufgabe es ist, durch ämterübergreifende Maßnahmen die problemgerechte Wahrnehmung von Umweltschutzaufgaben zu unterstützen und das Umweltbewusstsein in Verwaltung und Öffentlichkeit zu fördern. Dies geschieht im Wesentlichen durch die Mitarbeit in Arbeitskreisen und Projekten, die sich mit der Entwicklung von Initiativen sowie die Umsetzung und Durchführung von regionalen Klimaschutzprojekten befassen.   

Projekt: Thermographie-Untersuchung des Rathauses

Im März 2010 wurde das Rathaus Stegaurach als erstes kommunales Gebäude mittels Infrarot-Thermographiemessung untersucht. Ziel einer derartigen Untersuchung ist die Feststellung der thermischen Qualität der Gebäudehülle. Bei einer späteren Energieberatung können die Aufnahmen herangezogen werden, um Abweichungen zwischen dem theoretischen und dem tatsächlichen Zustand zu erkennen. Durch die Lokalisierung von Wärmebrücken können diese gezielt beseitigt werden. Nach dem das Rathaus bereits 2007mit einem Vollwärmeschutz versehen wurde, zeigten sich im Untersuchungsbericht lediglich Schwachstellen am Dach, welches jedoch ohnehin noch saniert werden soll, da es nur über eine unzulängliche Wärmedämmung verfügt. Darüber hinaus sind weitere Thermographie-Untersuchungen an kommunalen Liegenschaften geplant.   

Projekt: Wärmedämmung der Schulgebäude

An den Schulgebäuden (I. u. III. Bauabschnitt) der Volksschule „Altenburgblick“ Stegaurach wurden im Jahr 2007 eine Wärmedämmung angebracht. Gleichzeitig wurde auch das Dach saniert. Die Kosten für diese Maßnahmen betrugen insgesamt ca. 205.000,00 EUR. Im Jahr 2009 folgte dann das Schulhaus in Mühlendorf, was mit einem Kostenaufwand von ca. 100.000,00 EUR mit einer Wärmedämmung versehen wurde. Außerdem wurden im Rahmen der Fassadendämmung 23 vorhanden Holzfenster durch neue Kunststofffenster mit 3-fach-Isolierverglasung ausgetauscht. Die Kosten hierfür betrugen ca. 25.000,00 EUR.   

Projekt: Einzelraumsteuerung

Der Gemeinderat Stegaurach hat am 09.09.2008 beschlossen, dass für die Volksschule Altenburgblick Stegaurach (einschl. Bürgersaal und Dreifachturnhalle) eine Gebäudeleittechnik eingerichtet werden soll. Als Gebäudeleittechnik wird die Software bezeichnet, mit der Gebäude überwacht und gesteuert werden. Die Installation dieser Technik wurde durch Herrn Edgar STÄRK betreut und überwacht. Mit diesem System können jährlich ca. 15 % an Heizkosten eingespart werden. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 61.500,00 EUR. Eine spätere Erweiterung des Systems auf weitere öffentliche Gebäude wie z.B. die Grundschule in Mühlendorf, das Rathaus, dem Bauhof mit Feuerwehrhalle, ist denkbar.   

Projekt: SUN-AREA

Die Gemeinden Stegaurach und Walsdorf haben sich im Mai 2009 entschlossen, ein gemeinsames Projekt „SUN-AREA“ durchzuführen. Mit dem Projekt „SUN-AREA“ kann angezeigt werden, ob sich die Dachflächen eines Hauses für den Bau einer Photovoltaikanlage oder solarthermische Anlage eignen und wieviel Quadratmeter Module ggfs. installiert werden können. Mit einem Geographischen Informationssystemen (GIS) wurde auf Basis von Flugzeug-Scannerdaten vollautomatisch das Solarpotenzial aller Dachflächen ermittelt. Dies geschah über die Berechnung der Neigung, Ausrichtung und Verschattung der Dächer. Daraus wurde für jede Teilfläche eines Daches die solare Eignung, der potenzielle Stromertrag und die CO²-Einsparung sowie das daraus resultierende mögliche Investitionsvolumen berechnet.

Alle Daten sind mittlerweile erfasst und ausgewertet (Siehe Abschlussdokumentation). Den Bürgern der Gemeinden Stegaurach und Walsdorf stehen diese Daten, soweit sie sie persönlich betreffen,   kostenlos zur Verfügung. Jeder Bürger erhält in der Verwaltung schnell, unbürokratisch und kostenlos die seinem Gebäude betreffenden Daten in einem Vordruck (Siehe Flyer Solarpotential) eingetragen.

Berechnungsgrundlagen

Die Berechnungsgrundlagen für dieses Projekt sind aus der Abschlussdokumentation ersichtlich.

Wirtschaftlichkeit, Förderung

Die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage hängt wesentlich von den erzielten Modulpreisen, der Art der Finanzierung und der Qualität der Anlage ab. Als Kostengröße wurde 3.500 KWp zu Grunde gelegt. Im Jahr 2010 fielen die Anschaffungskosten um ca. 30 %, mit weiteren Preissenkungen ist zu rechnen.

Auf gut geeigneten Dächern kann man von einer Amortisation der Anlage von 12 bis 16 Jahren ausgehen. In die Wirtschaftlichkeitsberechnungen fließt üblicherweise nur der Nettopreis ein, da man vom Finanzamt als Unternehmer (Stromerzeugungsunternehmen) eingestuft wird und somit die Mehrwertsteuer zurück erhält. 

Die Förderung der Anlagen erfolgt nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) über eine Mindestvergütung für den in das öffentliche Netz eingespeisten Strom.

Vergütung für Dachanlagen bei Inbetriebnahme ab 01.01.2012: 

Leistung in kWp                                         ct je kWh

bis 30                                                             24,43

bis   100                                                           23,26

bis 1000                                                         21,98

ab 1000                                                          18,33

Die Mindestvergütung ist gesetzlich garantiert für 20 Jahre plus die Monate des Jahres der Inbetriebnahme. 

Siehe hierzu auch: 

Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) 2009

Photovoltaik Profit – Renditeberechnung

Solarförderung – Förderberatung

PV – Rechner Solarserver

Solarvergütung

EEG – Novelle 2010

 

Der Weg zur eigenen PV-Anlage

Wie jede Baumaßnahme sollte auch der Bau einer Photovoltaikanlage sorgfältig geplant werden. Für den Laien ist der Weg bis zur fertigen Anlage hier in 8 Schritten zusammengefasst. Wer weitere Beratung und Unterstützung sucht, sollte sich an einen unabhängigen Energieberater wenden. 

Überprüfung der Ergebnisse der Solarberechnung für ihr Dach

Mögliche Fehlerquellen sind z. B. kleine Störungen der ebenen Dachfläche wie Lüftungsrohre, die vom Laserscanner nicht erkannt wurden. Ebenso konnten z.B. Dachflächenfenster, die plan in die Dachfläche integriert sind, nicht erkannt werden. Sind solche Störungen vorhanden, ist zu prüfen, ob diese beseitigt werden können (eine Verlegung von Entlüftungen auf die andere Dachseite ist häufig möglich) oder ob die für Photovoltaikmodule nutzbare Fläche dadurch verringert wird. Des Weiteren sollte geprüft werden, ob die Fläche auch in Zukunft verschattungsfrei sein wird. Hier könnten schnell wachsende Bäume, geplante Erweiterungsgebäude oder geplante Nachbargebäude ein Problem darstellen. Bei denkmalgeschützten Gebäuden ist eine denkmalschutzrechtliche Genehmigung erforderlich. 

Überprüfung Zustand des Daches

Die Dacheindeckung sollte eine längere Lebenserwartung aufweisen als die Photovoltaikanlage, die mindestens 20 Jahre laufen sollte. Steht in den nächsten Jahren eine Dachsanierung an, dann sollte diese erst durchgeführt werden. Die Installation einer PV-Anlage kann bei der Sanierung gleich berücksichtigt werden. 

Finden kompetenter Installateure für Solarstromanlagen

Hier können Sie auf Ihren Hauselektriker zurückgreifen, sofern dieser bereits Erfahrungen auf dem Gebiet hat, oder Sie suchen nach speziellen Solarfirmen. Hiervon gibt es in Stegaurach bzw. Walsdorf und Umgebung eine ganze Reihe. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Gemeinden keine Empfehlungen aussprechen darf. Ein guter Fachbetrieb wird Ihnen gerne seine Referenzen nennen. 

Fachberatung vor Ort

Ein Mitarbeiter der Solarfirma wird Ihr Gebäude ansehen und weitere Dinge, wie die Statik des Daches und die Netzanschlussmöglichkeiten prüfen und mit Ihnen ein ausführliches Beratungsgespräch führen. 

Angebote einholen

Um vergleichen zu können, sollten Sie von mindestens drei Solarfirmen ein detailliertes Angebot erstellen lassen. Unverständliches sollten Sie sich grundsätzlich erläutern lassen. Prüfen Sie alle Angebote auf Vollständigkeit und Vergleichbarkeit. Im Zweifelsfall lassen Sie noch einen unabhängigen Berater z.B. von der Verbraucherzentrale oder der Energieagentur Oberfranken darüber schauen. 

Finanzierung sicherstellen

Haben Sie die Kosten für die fertig installierte Anlage ebenso wie den zu erwartenden Jahresertrag durch die Angebote ermittelt, ist zu klären wie hoch der Eigenanteil an der Finanzierung sein soll. Für die restliche Finanzierung stehen z.B. günstige Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zur Verfügung. Hierbei ist darauf zu achten, dass in der Regel vor einer Kreditzusage nicht mit dem Vorhaben begonnen werden darf. 

Auftrag vergeben

Bei der Vergabe des Auftrages sollten Sie auf die Zahlungsmodalitäten achten und sich immer auf das Angebot beziehen. Falls sie mit der Solarfirma spezielle Vereinbarungen zum Ausführungstermin und/oder dem spätesten Inbetriebnahmezeitpunkt haben, sollten nicht nur diese, sondern auch die Konsequenzen bei Überschreitung schriftlich mit der Auftragsvergabe formuliert sein. Lassen sie sich eine schriftliche Auftragsbestätigung geben. 

Inbetriebnahme / Betrieb der Anlage

Ihr Installateur wird nach Aufbau der Anlage diese zusammen mit den E.ON Bayern in Betrieb nehmen. Sie erhalten ein Inbetriebnahmeprotokoll, in dem auch der Zählerstand ihres Einspeisezählers festgehalten wird. Von nun an sind Sie Stromproduzent! Die E.ON Bayern wird mit Ihnen einen entsprechenden Vertrag schließen und Ihnen den eingespeisten Strom nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergüten. Spätestens jetzt sollten Sie Ihrer Gebäudeversicherung die PV-Anlage als neuen Bestandteil Ihres Gebäudes anzeigen, damit Sie z.B. bei Sturmschäden abgesichert sind. Auch in Ihrer nächsten Steuererklärung ist die PV-Anlage zu berücksichtigen, dies wirkt sich in der Regel positiv auf die von Ihnen zu entrichtenden Steuern aus.   

Projekt: Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf Gelblicht

Der Gemeinderat Stegaurach hat am 08.04.2008 beschlossen, die Straßenbeleuchtung in der Gemeinde Stegaurach von Weißlicht (HME) auf Gelblicht (HSE) umgerüstet werden soll. Die Umrüstung erfolgte Ende 2008/Anfang 2009 mit einem Kostenaufwand i.H.v. 55.724,89 EUR. Mit der Umstellung aller im Gemeindebereich vorhandenen Leuchten auf Gelblicht, lässt sich eine finanzielle Ersparnis an Stromkosten von ca. 10.000,00 EUR jährlich erzielen. Außerdem werden so jährlich ca. 52,6 t CO² (Deutschland-Mix) eingespart. Mit der Umrüstung lassen sich jedoch nicht nur Stromkosten und CO² einsparen, so übt das Gelblicht auch keine so enorme Anziehungswirkung auf die heimische Insektenwelt aus als das herkömmliche Weißlicht. Im Zuge der Umrüstung der Straßenbeleuchtung wurden ebenfalls die Nachtabschaltungszeiten geändert. Die Halbabschaltung der Straßenbeleuchtung erfolgt nun in der Zeit von 22.00 bis 5.00 Uhr. Mit dieser Änderung lassen sich nochmals jährlich ca. 16,4 t CO² und ca. 3.700,00 EUR Stromkosten einsparen.   

Projekt: Verbrauchserfassung/Controlling kommunaler Liegenschaften

Im Rahmen des Projekts European Energy Award werden seit einigen Jahren sämtliche Verbräuche (Strom, Wasser etc.) der kommunalen Liegenschaften durch die Verwaltung erfasst und ausgewertet. Zwischenzeitlich liegt eine erste Auswertung der Jahre 2002 bis 2010 für den Stromverbrauch und auch für den Wärmeverbrauch vor.   

Projekt: Bürger-Solardächer

Bürgersolardach Mühlendorf Am 14.09.2004 hat sich der Gemeinderat Stegaurach dafür ausgesprochen, das Dach der Mühlendorfer Schule für die Errichtung einer Photovoltaikanlage als Bürgersolaranlage zur Verfügung zu stellen. Die Anlage mit einer Leistung von 29,89 kWp wurde Ende 2005 in Betrieb genommen. Die Gesamteinspeisung zum 31.12.2010 betrug 142.236,9 kWh. Als Betreibergesellschaft fungiert die "Solarkraft GbR". Bürgersolardach Stegaurach Auf Grund des großen Erfolges mit dem Bürgersolardach auf der Schule in Mühlendorf, hat der Gemeinderat Stegaurach am 15.05.2007 auf Betreiben des Agenda 21-Beirates Stegaurach der Errichtung einer weiteren Photovoltaikanlage zugestimmt. Nachdem durch eine entsprechende Fachfirma verschiedene öffentliche Gebäude auf ihre Eignung hin untersucht worden waren, wurde das Dach der Grundschule in Stegaurach auf Grund seiner Lage und Ausrichtung hierfür ausgewählt. Die Anlage mit einer Leistung von 29,70 kWp wurde Ende 2007 in Betrieb genommen. Die Gesamteinspeisung zum 31.12.2010 betrug 96.301,2 kWh. Der Betreiber ist ebenfalls die "Solarkraft GbR".   

Projekt: Blockheizkraftwerk für den Schulbereich

Im Schulzentrum ist eine kleine Kraft-Wärmekopplungsanlage (BHKW) eingebaut. Diese wird mit Erdgas betrieben und treibt einen Verbrennungsmotor an, der Wärme an die Heizungsanlage liefert. Ebenso wird mit einem angekoppelten Generator Strom erzeugt. Dadurch erhöht sich der Wirkungsgrad hinsichtlich der Energieausbeute auf bis zu 90 %. Gegenüber herkömmlichen Heizungsanlagen ergibt sich eine Energieeinsparung die die Umwelt schont und zugleich CO² einspart. Zudem wird elektrischer Strom in das öffentliche Netz eingespeist.   

Projekt: Abwasser als Energiequelle

Es handelt sich um ein Partnerschaftsprojekt der Gemeinde Stegaurach und der Südwasser GmbH Erlangen, welches im Rahmen der Ingenieurleistungen bei der Betriebsführung der Kläranlage erarbeitet wurde. Über Wärmetauscher wird dem Abwasser der Kläranlage in Unteraurach die Wärme entzogen und damit die Betriebsgebäude beheizt. Das gekühlte Abwasser wird danach in den Klärprozess wieder zurückgeführt. Die derzeitige Beheizung der Betriebsgebäude, der Werkstatt und des Rechengebäudes erfolgt noch mit Nachtspeicheröfen und Heizstrahlern; dies verursacht einen hohen Energieverbrauch von ca. 50.000 kWh/a. Durch die Maßnahme können hiervon ca. 37.500 kWh/a (dies entspricht einer CO²-Reduzierung von 35 t/a auf 8,75 t/a) eingespart werden, so dass man davon ausgeht, dass sich das innovative Projekt, welches Kosten von ca. 37.000,00 EUR verursacht, nach etwa 5 Jahren amortisiert haben wird. Mit der Realisierung wurde im Herbst 2010 begonnen, die Anlage ist seit Winter 2010 in Betrieb.   

Projekt: Einzelhandelsentwicklungskonzept

Die Gemeinde Stegaurach hat im Jahr 2009 von der Fa. GfK Geomarketing eine unabhängige Studie zur künftigen Entwicklung erstellen lassen. Das umfangreiche Einzelhandelsentwicklungskonzept ein Hilfsinstrument für die künftige Gemeindepolitik sein.   

Projekt: (Heizungs-)Pumpenaustauschrogramm

Die Gemeinde Stegaurach hat Ende 2014 ein neues Pumpenaustauschprogramm für Heizungspumpen aufgelegt. Die Gemeinde fördert demnach im Jahr 2015 den Austausch von insgesamt 100 Heizungspumpen, begrenzt auf 2 Pumpen je Wohngebäude. Der Austausch der 1. Pumpe wird mit 50,00 EUR, der Austausch der 2. Pumpe mit 30,00 EUR bezuschusst. Nähere Informationen gibt der Flyer oder die Bauverwaltung der Gemeinde Stegaurach (Tel.: 0951 99222 43, Hr. JÄSCHOCK). Mit dem Zuschuss-Antrag wird der Zuschuss ausbezahlt.   

Projekt: Umwelt-Bonusheft

Die Gemeinde Stegaurach belohnt das Umweltbewusstsein ihrer Bürger und die Durchführung energetischer Maßnahmen im und am Gebäudebestand in der Zeit vom 01.09.2012 bis 31.12.2014 mit einem Zuschuss von insgesamt 50,00 EUR, wenn in einem sog. Umwelt-Bonusheft mindestens sieben erreichte "Umweltpunkte" nachgewiesen werden konnten.   

Projekt: Umrüstung der Rathaus-Innenbeleuchtung auf LED-Technologie

Die Gemeindeführung hat im Dezember 2013 entschieden, die bestehende Innenbeleuchtung des Rathauses Stegaurach sukzessiv durch energiesparende LED-Technologie zu ersetzen. Hierbei werden die eingebauten Lampenkörper beibehalten und lediglich die herkömmlichen 58 W-Leuchtstoffröhren durch energiesparende LED-Leuchtmittel mit einer Stärke von 26 W ausgetauscht. Als beratende Fachfirma wurde die Fa. Lichtline aus Bayreuth hinzugezogen. Nachdem zu Testzwecken zuerst nur einzelne Büroräume umgerüstet worden sind, wurden mittlerweile neben den Büros auch die Flure und Nebenräume sowie der große Sitzungssaal auf LED-Technologie umgebaut. Die Gemeinde Stegaurach wird, sobald sich der Investitionsaufwand amortisiert hat, nicht nur mehr als 50 % Energie sparen, sondern gleichzeitig die kommunale Haushaltskasse füllen.

Sollten Sie sich auch für die Thematik der LED-Technologie interessieren, können Sie sich gerne an das Bauamt der Gemeindeverwaltung Stegaurach wenden.   

 

Aktionen: Potentialanalyse Erneuerbare Energien in den Gemeinden Stegaurach, Walsdorf u. Frensdorf

Die Stadt und der Landkreis Bamberg haben im Rahmen der Klimaallianz Bamberg eine "Potenzialanalyse Erneuerbarer Energien für das Gebiet der Stadt und des Landkreises Bamberg" erstellen lassen. Das mit der Ausarbeitung beauftragte Fraunhofer Institut UMSICHT hat den Abschlussbericht der Potenzialanalyse vorgelegt. Der Klimaschutzbeauftragte des Landkreises Bamberg, Herr Robert MARTIN hat am 07.10.2010 m Bürgersaal der Gemeinde Stegaurach das Ergebnis der Potenzialanalyse für die Gemeinden Stegaurach, Walsdorf und Frensdorf im Rahmen einer umfangreichen Präsentation vorgestellt. Die gesamte Potentialanalyse für das Gebiet der Stadt und des Landkreises Bamberg findet man unter www.klimaallianz.bamberg.de.   

Aktionen: Fragebogenaktionen

Um die energiepolitische Arbeit der Gemeinden weiter verbessern zu können und den Wünschen und Anregungen der Bürger nachkommen zu können, werden wiederholt Fragebogenaktionen durchgeführt. Mit dem ersten Fragenkatalog, welcher im Oktober-Amtsblatt 2010 veröffentlicht wurde, sollte erfragt werden, wie die Bürger über die energiepolitische Arbeit der Gemeinden Stegaurach und Walsdorf denken und welche Wünsche sie dazu haben. Aus der Auswertung der Fragebogenaktion ist auch ersichtlich, in welchen Bereichen die Bürger Informationen und Hilfestellungen zum bewussten Umgang mit Energie wünschen.

Beim Umwelttag 2011 wurde diese Fragebogenaktion wiederholt. Auch hier gibt die Auswertung der Fragebogenaktion hilfreiche Anhaltspunkte.   

Link: Der Energieberater

Als gemeinsames Projekt des Landkreises Bamberg mit der Stadt Bamberg und dem Verein Energieberater Oberfranken e.V. wurde die Broschüre "Der Energieberater" erstellt. "Der Energieberater" dient als kompakter Ratgeber für geplante energetische Sanierungen und Neubauten und zeigt darüber hinaus die Potenziale beim täglichen Energiesparen auf. Die Broschüre gibt unter anderem einen Überblick über rechtliche Rahmenbedingungen und die verschiedenen Heizenergieträger. über Gebäudedämmung und energieeffizientes Bauen und informiert über weiterführende Energieberatung ebenso wie über Förderprogramme und regionale wie überregionale Ansprechpartner.

Die Broschüre kann auch als pdf-Datei unter www.klimaallianz.bamberg.de herunter geladen werden.  

Link: Energiespar-Ratgeber

Hier finden Sie einen Link zu verschiedenen Energiespar-Ratgebern. Die Online-Ratgeber unterstützen Sie rund ums Energiesparen, z.B. als Eigentümer von Wohngebäuden bei energiesparenden Modernisierungsmaßnamen im Gebäudebestand. Mit den Strom-Ratgebern sparen Sie im Haushalt und im Büro Geld und Kohlendioxid. Die Ratgeber bieten in Sachen Klimaschutz Informationen zu allen interessanten Themen, wie z.B. - Wie überprüfe ich den Heizenergieverbrauch meines Gebäudes ? - Wie finde ich das richtige Heizsystem für mein Haus ? - Sollte ich meine Heizungspumpen oder -thermostate besser regeln oder sogar austauschen ? - Wären Modernisierungsmaßnahmen für mich wirtschaftlich ? - Welche Förderprogramme gibt es ? - Brauche ich einen Energieausweis für mein Haus ?  

Link: Stromspar-Rechner

Hier finden Sie einen Link zu verschiedenen Stromspar-Rechnern. Wo verbrauche ich im Haushalt wie viel Strom ? Wie kann ich meinen Stromverbrauch um bis zu 25 % senken ? Antworten auf diese Fragen gibt der Online-Sparcheck. Das Tool identifiziert die größten Stromverbraucher im Haushalt und errechnet, welche Maßnahmen wie viel sparen. Zum Schluss erhalten Sie eine individuelle Übersicht über die lohnendsten Maßnahmen. Sie können die Ergebnisseite abspeichern oder ausdrucken und sich dann systematisch daran machen, Ihre Sparpotenziale zu heben.  

Link: Persönlicher CO²-Rechner

Interessiert es Sie, wie gut Ihre CO²-Bilanz ist, also wie Sie Ihren ganz persönlichen CO²-Ausstoß über ein Jahr errechnen können ? Dann schauen Sie sich einfach einmal diesen CO²-Rechner des Bayerischen Landesamtes für Umwelt an.  

Link: Persönlicher Heizenergie-Check

Unser Heizenergie-Check aus dem Energie-Portal zeigt Ihnen einfach und schnell, welchen Energie-Standard Ihr Haus besitzt und welche Menge CO2 es im Jahr erzeugt.  

Link: Virtueller Gebäudesanierer

Finden Sie heraus, wie groß Ihr persönliches Einsparpotential ist. Wählen Sie virtuell einfach ein Gebäude aus, das Ihrem Wohnhaus am ähnlichsten ist. Die verschiedenen Modernisierungsmaßnahmen können Sie anschließend selbst ausprobieren.  

Link: Förder-Ratgeber

Für Maßnahmen zur Energieeinsparung und Nutzung Erneuerbarer Energien gibt es Geld. Die EU, Bund, Länder, Gemeinden und Energieversorger unterstützen die Markteinführung umweltfreundlicher Energietechniken mit einer Vielzahl von Förderprogrammen. Nutzen Sie unsere Förderinformationen mit allen Programmen für Private und finden Sie Ihren Zuschuss oder Ihre Kreditfinanzierung. Schauen Sie einfach einmal unter www.energiefoerderung.info nach oder unter www.klima-sucht-schutz.de oder www.energieatlas.bayern.de. Oder probieren Sie den Förderratgeber unter www.co2online.de oder den Förderkompass unter www.energieagentur-oberfranken.de.  

Link: Bauherrnfibel - Tipps für Bauherren & Modernisierer rund um das Thema „Energie im Haus“

Ihren Energieverbrauch niedrig zu halten, steht für Sie als Bauherr, Hausbesitzer oder Mieter gleichermaßen im Fokus. Wie Sie effektiv ihren Geldbeutel und die Umwelt schonen können, erfahren Sie in dieser Broschüre 

http://www.eon-thueringerenergie.com/_Material/PDF/Tipps_fuer_Bauherren_u_Modernisierer.pdf 

Es wird aufgezeigt, wie Sie Ihren Energieverbrauch bewerten können, Heizungsvarianten werden vorgestellt und miteinander verglichen. Themen rund um die Energieinstallation sowie zu Komfort und Sicherheit im Haus werden ebenfalls näher beleuchtet.

 

Link: Regenwasserversickerung u. -nutzung - Praxisratgeber für den Grundstückseigentümer

Niederschlagswasser von befestigten Flächen sollte durch Verdunstung und Versickerung dem natürlichen Wasserkreislauf weitestgehend erhalten bleiben. Soweit wasserwirtschaftlich vertretbar sollte eine Sammlung und Ableitung möglichst auf das unbedingt notwendige Maß beschränkt werden, um Kanalisation, Kläranlage und Gewässer zu entlasten. Wer also die Befestigung der Freiflächen seines Grundstücks erwägt, sollte sich vor ab mit dem Thema "Nutzungsmöglichkeiten des Regenwassers" auseinandersetzen. Der umfangreiche Praxisratgeber des Bayerischen Landesamtes für Umwelt enthält hierzu anschauliche Beispiele und zahlreiche Tipps zur Planung und Verwirklichung von Entsiegelungs- und Versickerungsmaßnahmen auf Grundstücken und gibt Hinweise zu rechtlichen Aspekten und zu beachtenden Randbedingungen. Letztendlich ist die Regenwasserversickerung auch eine Möglichkeit, bei der sog. "Gesplitteten Abwassergebühr" bares Geld zu sparen, denn alle befestigten Flächen, welche versickern, werden nicht zur Gebühr herangezogen. Neben der genannten Möglichkeit der Regenwasserbewirtschaftung eignet sich Regenwasser auch für vielfältige Nutzungen in Haushalt, Garten, Industrie und Gewerbe. Zur Deckung des täglichen Wasserbedarfs im Haushalt wird beispielsweise nur rund die Hälfte des Wassers unbedingt in Trinkwasserqualität benötigt. Zum Garten gießen, zum Putzen und für die Toilettenspülung kann ohne weiteres sauberes Regenwasser verwendet werden, welches mittels einer Zisterne gesammelt wurde. Wer sich mit der Anschaffung einer Regenwasserzisterne beschäftigt, ist zunächst mit der Frage konfrontiert, welches Speichervolumen diese haben müsste; hierbei hilft folgende Berechnungshilfe. Weitere Informationen unter "Nutzungsmöglichkeiten des Regenwassers".  

Link: Mobilfunk, Handys und Elektrosmog

Auch in unserem Gemeindebereich flackert hin und wieder eine Diskussion über die Themen "Mobilfunk", "Handy", "Elektrosmog", usw. auf. In den Medien tauchen immer wieder Meldungen auf wie z.B. "... Proteste der Eltern gegen Mobilfunkmast neben der Schule ...", "... Handystrahlung doch gesundheitsgefährdend ? ..." "... Hinweise entdeckt, dass elektromagnetische Felder stark genug sind, um das Erbgut zu schädigen ?...".

Wir als Kommune möchten hiermit zu einer Versachlichung dieser teilweise sehr emotional geführten Diskussionen beitragen und zur Information zwei Veröffentlichungen anbieten, welche versuchen, die Grundlagen der diskutierten Themen auf dem aktuellen Stand von Forschung und Technik anschaulich und auch für den Laien verständlich darzustellen:

Elektromagnetische Felder in der Umgebung von Mobilfunksendeanlagen und Handys von Prof. Dr.-Ing. Matthias Wuschek,

Beratungsangebote vor Ort: Vorträge in Stegaurach zum Thema "Energie"

In der Gemeinde Stegaurach werden in regelmäßigen Abständen z.B. durch die örtliche Agenda 21, der Klimaallianz Bamberg und der Klima- und Energieagentur Bamberg interessante und kostenlose Informationsveranstaltungen abgehalten. Die Referenten stehen qualifizierten Fachleuten zur Verfügung, die auch jederzeit Fragen der Zuhörer beantworten. Außerdem wird umfangreiches Informationsmaterial zur kostenlosen Mitnahme bereitgehalten. 

Folgende bereits abgehaltene interessante Vorträge können Sie als pdf-Datei herunterladen:

 

Beratungsangebote vor Ort: Energieberatungstermine der Stadt und des Landkreises Bamberg

Seit 2009 wird von der Stadt Bamberg und dem Landkreis Bamberg im Rahmen der Klimaallianz eine gemeinsame Energieberatung durchgeführt. Die aktuellen Termine sind im Beratungskalender 2014 zusammengefasst, dem die jeweiligen Termine entnommen werden können.

Durchgeführt wird diese ca. 45-minütige Beratung von dem Energieberaterverein Oberfranken e.V. bzw. der Energieagentur Oberfranken, deren Mitglieder sich auf eine professionelle, aber produktneutrale Beratung spezialisiert haben. Die Interessenten erhalten wertvolle Informationen und Tipps rund um die energetischen Aspekte des Bauens und Sanierens, zum neuen Energieausweis, Solarthermie und Photovoltaik, Heizungssysteme, Fördermöglichkeiten und vieles mehr...

Jeweils mittwochs findet zwischen 12:00 und 17:15 Uhr eine kostenlose Beratung zur energetischen Gebäudesanierung statt. Im wöchentlichen Wechsel erfolgt die Beratung dann in den Räumen des Landratsamtes Bamberg in der Ludwigstraße 23 bzw. im Rathaus der Stadt Bamberg, Maximiliansplatz 3, Zi.Nr. 220, Bibliothek (Eine Parkmöglichkeit für die Bürger ist leider nicht vorhanden).
Eine telefonische Anmeldung wird erbeten unter der 87-1724 (Stadt Bamberg) oder 85-522 (Landratsamt Bamberg).

Energieberatungskalender: http://www.klimaallianz-bamberg.de/index.php?id=249&L=0